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Schuhplattln – Allgäuer Tradition

Vor vier Jahren hat der Vorstand des Trachtenvereins „D’ Neuschwanstoaner Stamm“ Füssen mit den Planungen des Projekts begonnen und sich durch den „Behördendschungel“ gekämpft. Mit Erfolg: Das Landwirtschaftsministerium fördert einen Teil des Projekts mit.

 Idee, hinter dem „Allgäuer Heimatwerk“ steht, fußt auf drei Säulen: „Kultur“, „Tracht – Blaues Allgäu“ und „Feste Feiern“. Es soll altes Wissen rund ums Allgäu weitergeben werden. Themen rund um’s Kochen, Kräuter, Stricken und Handwerk und Nachwuchssportler sollen neuschwanstein castle im Schuhplatteln unterrichtet werden. Mit dem Füssener Museum und dem Bezirk Schwaben ist eine große Sonderausstellung für 2021 geplant.


Soweit die von mir die herausgeschriebene Quintessenz und alle Achtung, der Mann hat sich was vorgenommen und ist, wie man an der Förderung in €-Zahlen ablesen kann, mit seinem Heimatbegriff auch so allein nicht.

Teilen dieser Aktivität kann ich einiges abgewinnen. Aber die Bilder, vorangestelltes mag als Beispiel gelten, haben eine tiefbayerische schützengilderische Ausstrahlung was für mich auch durch das Schuhplatteln noch unterstrichen wird. Ich weiß 1.Vorplattler zu sein ist ein hohes Amt. Für mich hingegen eine Inszenierung zu Schauzwecken zur Belustigung der Touristen welche geradezu herbeigekarrt werden. Merkt, den ich hierzu an meine Seite holen möchte, bezeichnete dieses Treiben (lt. Alfred Weitnauer) als das Bayerischer Gebirgstrachtenbewahrungsvereine. Als Bayerische Gaudi da lass ich’s gelten. Ich lasse mir gerne widersprechen, aber als 73-jähriger verwurzelter Schwabe und Allgäuer habe ich noch nie bemerkt dass es irgendjemanden daheim gejuckt hätte einen Schuhplattler anzuschlagen. Selbst Sackhüpfen war dagegen exponentiell häufiger ansagt.